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Gregory Young - Krimi
Gibt es den perfekten Doppelgänger? Und kann man in die
Persönlichkeit eines anderen schlüpfen? Ein Buchhalter, der
ein geregeltes, fast langweiliges Leben führt, wird durch
unglückliche Umstände aus der Bahn geworfen. Zum ersten Mal
denkt er bewusst über sich nach. Dabei wird ihm klar, dass er
unzufrieden ist, es nur nie gemwrkt hat. Er beschließt, sein
Leben zu ändern, doch er hat keine Ahnung, wie er das anstellen
soll...
Da kommt ihm ein Zufall zu Hilfe - oder war es kein Zufall? Weil er
einem anderen Mann aufs Haar gleicht, bekommt er die Chance neu
anzufangen. Er übernimmt dessen Identität und fragt sich:
Wer war Gregory Young?
weiter:
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Kriminal-Roman
ISBN: 3-929620-22-7
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Koma -
Kurzgeschichte
Da war es schon wieder, chha, chha, chha, dieses kurze, abgehackte
Hecheln direkt hinter ihr. Eugenia beschleunigte ihre Schritte durch
die menschenleere Anlage in der fortschreitenden Dämmerung. Hinter
den uralten Blutbuchen braute sich ein Unwetter zusammen. Einzelne
dicke Tropfen klatschten bereits aus den bleigrauen, tief
hängenden Wolken. Die Luft war so schwül und von Feuchtigkeit
übersättigt, dass Eugenia nicht wusste, ob es der Regen war
oder Schweißperlen, die ihr langsam von der Stirn tropften.
weiter:
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Inselurlaub
Wir fahren bald auf die Insel
Da kann man das Meer rauschen hören
Wir machen lange Spaziergänge am Strand
Da kann man den Sand unter den Füßen spüren
Wir sitzen zusammen am Ufer
Da kann man die Wellen anrollen sehen
Wir lassen unsere Haare im Wind wehen
Da kann man die salzige Luft schmecken
Aber noch ist es nicht soweit
Noch sitze ich in der Großstadt
Da kann man den Verkehrslärm hören
Noch muss ich jeden Tag zur Arbeit gehen
Da kann man das harte Pflaster unter den Füßen spüren
Noch muss ich im Büro sitzen
Da kann man das grelle Neonlicht sehen
Ich lasse meine Seele baumeln
Da kann man die Sehnsucht schmecken
Aber bald ist es soweit
© by
Marga-Fiedler-Scholz.
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Kannst du dich
noch erinnern
wie wir als Kinder Indianer gespielt haben
wie ich dich jeden Morgen zu Hause abgeholt habe
wie du den Kakao aus der Untertasse getrunken hast
und wie wir gemeinsam zum Bahnhof gegangen sind
das waren noch Zeiten
Kannst du dich noch erinnern
wie wir zusammen vor eurem Haus Federball gespielt haben
wie ich dich Vokabeln und Gedichte abgefragt habe
wie du mit mir Wetten abgeschlossen hast
und wie wir gemeinsam zum Turnverein gegangen sind
das waren noch Zeiten
Ich werde nie vergessen
wie dein Koffer auf dem Weg zum Bahnhof aufgegangen ist
wie wir deine Sachen eingesammelt haben, als der Zug schon um die Kurve
kam
wie du dir die Vokabeln einim – audere – desertus gemerkt hast
und dass du deine Wettschulden nie bezahlt hast
Kannst du dich noch erinnern
wie wir gemeinsam Theater gespielt haben
wie ich dich hinter der Bühne zum Lachen gebracht habe
wie du mir unterstellt hast gefurzt zu haben, wenn du es warst
und wie wir stundenlang Monopoly gespielt haben
das waren noch Zeiten
Kannst du dich noch erinnern
wie wir zusammen Spaziergänge gemacht haben
wie ich dich hinterher nach Hause begleitet habe
wie du danach wieder ein Stück mit mir gegangen bist
und wie wir gemeinsam den Mond und die Sterne betrachtet haben
das waren noch Zeiten
Ich werde nie vergessen
wie wir heimlich geraucht haben, weil wir erwachsen sein wollten
wie wir samstags abends in die Diskothek gefahren sind
wie wir uns zum ersten Mal verliebt hatten
und dass meine Mutter dich mir immer als leuchtendes Vorbild
hingestellt hat
Kannst du dich noch erinnern
wie wir auseinander gegangen sind
wie ich mein unruhiges Leben in der weiten Welt geführt habe
wie du geheiratet und dein behütetes Leben zu Hause hattest
und wie wir uns ab und zu getroffen und geredet haben
als wäre die Zeit stehen geblieben
Ich werde nie vergessen
wie viel Verständnis du für mich hattest
wie du an meinem Glück und Leid Anteil genommen hast
wie du mich beim Tod meines Vaters getröstet hast
und dass du mir immer eine gute Freundin warst
© by Marga-Fiedler-Scholz.
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