Home
  
Gästebuch




zurück
Reise-Tagebuch über Plataria
Überwintern in Griechenland
Foto-Galerie weiter

15. Dezember 2008




















Gräser


Auf meinem heutigen Spaziergang zum Meer, entdecke ich dieses schöne Spiegelbild:
Spiegelbild in Pfütze
Am Strand treffe ich eine Frau mit ihrem Hund. Zunächst erkenne ich sie nicht, doch das Gesicht kommt mir vertraut vor. Ja, es ist die Frau, die ich durch Vangelis neulich im "Dream" kennen lernte. Wir begrüßen uns und beschließen gemeinsam weiter zu gehen. Sie heißt Barbara, kommt aus Österreich und wohnt auch in Plataria.

Der Spaziergang, auf dem wir uns sehr nett unterhalten, endet im "Dream". Wir können draußen sitzen, trinken Cappuccino und essen eine leckere Kombination aus Eis und Kuchen. Barbara ist ungefähr so groß wie ich, ist schlank, hat dunkle stufig geschnittene Haare. Ich schätze sie auf 55, doch sie wirkt sehr jugendlich. Wir tauchen völlig in unsere Gespräche ein, haben ähnliche Ansichten und Interessen. Als sie den Namen "Paulo Coelho" erwähnt, sind wir beide in unserem Element.

Sie erzählt mir, dass sie Tanz-Unterricht gibt und ein neues Konzept für Körper-Bewegung entwickelt hat. Da ich auch Balettunterricht hatte, mich für Yoga interessiere, bleibt unser Gespräch weiterhin sehr intensiv. Das kann auch die Frau vom Nebentisch, die immer wieder, versucht mit uns über den Hund ins Gespräch zu kommen, nicht stören. Irgendwann gibt sie auf und geht.

Spontan lädt mich Barbara ein, bei ihr zuhause noch Tee zu trinken. So sitzen wir bald auf ihrem Balkon, trinken Tee und dazu noch einen selbst gebrauten Obstler und reden und reden.

Wir tauschen unsere Handynummern aus, wollen uns wieder treffen. Sie hat ein Auto und bietet mir an, mich ab und zu mitzunehmen.

Irgendwann verabschiede ich mich, muss noch was einkaufen, damit der Kühlschrank und ich uns wohlfühlen. Ich freue mich, Barbara kennen gelernt zu haben und auf die vielen weiteren Gespräche, die noch folgen werden.


16. Dezember 2008
Panagiotis Nani
Am Vormittag habe ich ein paar Fragen für das Interview im Dream" zurecht gelegt und weiter an meinem Roman geschrieben, er gefällt mir immer besser.

Am späten Nachmittag kreuze ich mit dem Laptop im Dream auf und frage Panagiotis, ob er Zeit hat, meine Fragen zu beantworten. Zunächst zeige ich ihm Fotos und Texte vom Reise-Tagebuch, damit er weiß, worauf er sich einlässt.

Geduldig beantwortet er meine Fragen, zwischendurch muss er bedienen.
Hier geht es zum Interview: Kalendarische Tabelle


weiter...