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Das
sinnliche Meer
fantastische
Kurzprosa
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Eine
leichte Brise weht von Südwest über das Meer, gerade so,
dass sich das Wasser an der Oberfläche kräuselt.
Sonnenstrahlen zaubern Lichtreflexe, die wie Diamanten funkeln. Aus dem
Rauschen des Meeres erklingt eine zarte sehnsuchtsvolle Melodie.
Betörend verführt sie dazu einzutauchen, sich willenlos
hinzugeben, schwerelos treiben zu lassen.
Es gibt kein Leben ohne Wasser. Wasser ist Leben. Wenn Wasser auf
Wasser trifft will es sich verbinden, will eins werden, Molekül
für Molekül …
…auch mit den Körpern von Julia und Fabian.
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Sie
hielten mit dem Auto oberhalb der Steilküste und gingen den
schmalen, steilen Weg zum Strand hinunter. Plötzlich blieb Julia
stehen
und legte die Hand auf Fabians Schulter.
„Das Meer singt - hörst du es?“
Fabian lauschte: „Du meinst, es rauscht!“
„Nein, es ist als ob im Rauschen eine Melodie zu erkennen ist.“
Erwiderte Julia.
„Meine kleine Träumerin.“ Fabian nahm sie an die Hand. „Das ist
wirklich eine besonders idyllische Bucht.“ Er berührte sanft ihre
Schulter. Seine Hände glitten behutsam über den weichen Stoff
ihres
Kleides, verweilten einen Moment auf ihrer schmalen Hüfte,
spürten die
Wärme ihres Körpers. Er sah, wie sich ihre Augenlider mit
jedem Atemzug
hoben und senkten, ihr Mund war leicht geöffnet. Dieser sinnliche
Ausdruck löste in ihm fast körperliche Schmerzen aus. Die
sonst eher
hellblaue Iris ihrer Augen leuchtete türkis mit kleinen
bernsteinfarbenen Flecken... Wie Meer und Strand - Türkisfarbenes
ruhiges Meer, dachte er… 
Neugierig geworden?
Die Geschichte befindet
sich auf meiner Hör-CD! |
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